Natürliche Hausmittel und Heilmittel gegen Hauterkrankungen
Hier finden Sie hilfreiche Gesundheitstipps und Rezepte zum Heilen und Vorbeugen von
Hauterkrankungen mit natürlichen Heilmitteln und Hausmitteln:
| Akne |
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Akne bedeutet dicke rote, oft auch eitrige Pusteln auf der Haut, vor allem im Gesicht, auf der Brust und Rücken. Hormonelle Umstellungen, wie sie vor allem in der Pubertät oder in den Wechseljahren auftreten, führen dazu, dass die Talgdrüsen der Haut mehr Talg als gewöhnlich produzieren. Sie verstopfen leichter, entzünden sich und werden zu Pickeln. Ein Arztbesuch ist angesagt bei ausgeprägter Akne und vor allem dann, wenn Sie persönlich stark darunter leiden. Mögliche Maßnahmen: · Wasseranwendungen fördern die Durchblutung der Haut. Daher sind Kopfdampfbäder, Saunabesuche oder Vollbäder mit Zusätzen von Kleie, Zinnkraut oder Schwefel, die Sie als Fertigpräparate kaufen können, hilfreich. · Rühren Sie eine Handvoll Heilerde mit etwas Wasser oder Zitronensaft zu einem Brei an und machen Sie sich damit eine Gesichtsmaske, die Sie nach 15 Minuten wieder abwaschen. Das wirkt entzündungshemmend. · In der Apotheke können Sie spezielle Gesichtbürsten kaufen, mit denen Sie regelmäßig Trockenbürstungen durchführen sollten. Heiltee-Zubereitung:
| Buchempfehlung:
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| Die Einstichstelle wird rot und schwillt schmerzhaft an, wobei die Wirkung des Giftes von der individuellen Empfindlichkeit abhängt. Bei einer hohen Empfindlichkeit oder Allergie kann es neben der starken Schwellung zu Schwindelgefühl, Schwäche, Herzklopfen und Atemnot kommen. Mögliche Maßnahmen: · Versuchen Sie, direkt nach dem Einstich den zurückgebliebenen Stachel zu entfernen und saugen Sie dann das Gift aus. · Kühlen Sie die Einstichstelle mit Eis oder kalten Umschlägen, das verhindert eine größere Schwellung. · Ein Stich in Kehlkopf oder Rachen kann lebensbedrohlich sein, da die Schwellung die Atmung verhindern kann,. Lutschen Sie daher sofort Eiswürfel oder essen Sie Eis und gehen Sie zum Arzt. · Um die Schwellung im Hals zu verhindern, können Sie auch sofort nach dem Stich einen Teelöffel Salz mit wenig Wasser befeuchten und langsam schlucken. · Sie können die Wirkung des Giftes abschwächen, indem Sie die Einstichstelle mit Salmiakgeist betupfen oder eine Zwiebelscheibe auflegen. |
Ein juckender und schmerzender Hautausschlag aus Flecken, Knötchen, Schuppen oder Bläschen wird als Ekzem bezeichnet. Die meisten Ekzeme entstehen durch die Berührung mit Allergenen. Mögliche Maßnahmen: · Nehmen Sie ein Eichenrindenbad, das die Entzündung hemmt. Kochen Sie dazu eine Handvoll Eichenrinde in einem Liter Wasser auf,. Nach dem Abseihen geben Sie den Tee dem Badewasser zu. Das Bad sollte circa 38 Grad warm sein und nicht länger als 20 Minuten dauern. · Für eine heilende Kräuterauflage brühen Sie fünf Esslöffel Gänseblümchenblüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser auf, zehn Minuten ziehen lassen aud abseihen. Tauchen Sie ein Leinentuch in den Absud und legen Sie ihn mehrmals täglich auf die Erkrankten Hautstellen. · Lösen Sie Heilerde nach den Packungsangaben in kaltem Wasser auf. Tauchen Sie dann ein Leinentuch hinein und legen Sie es auf das Ekzem. Decken Sie die Auflage mit einem Wollschal ab und lassen Sie sei zwei Stunden einwirken. |
Dringen Bakterien von außen in den Haaransatz ein und entzündet sich der Follikel mit einem schmerzhaften Eiterpfropf, handelt es sich um ein Furunkel. Sind mehrere Haarfollikel befallen, spricht man von Karbunkel. Mehrere zusammengewachsene Furunkel, die eine große eitergefüllte Höhle bilden, werden als Abszess bezeichnet. Mögliche Maßnahmen: · Machen Sie mehrmals täglich eine warme Kompresse mit Stiefmütterchentee und legen Sie sie auf die erkrankte Hautpartie. · Kamillen- und Sonnenhutsalbe, die Sie als Fertigpräparate in der Apotheke kaufen können, wirken entzündungshemmend und fördern die Heilung. · Bei starkem Juckreiz empfiehlt sich ein Umschlag mit Salzwasser, das Sie aus einem Liter abgekochtem Wasser und fünf Teelöffeln Kochsalz herstellen können. · Tränken Sie einen Wattebausch mit acht Tropfen Teebaumöl und betupfen Sie damit zwei bis dreimal täglich den Furunkel · Kochen Sie einen Brei aus Leinsamen und füllen Sie ihn in ein Leinensäckchen. Legen Sie es so heiß wie möglich auf die entzündete Hautstelle und entfernen Sie es erst, wenn es erkaltet ist. Besonders wirksam ist diese Prozedur, wenn Sie sie mehrmals täglich wiederholen.
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Herpes tritt vor allem an den Lippen und an der Mundschleimhaut auf und wird durch Viren verursacht. Mögliche Maßnahmen: · Kalte und feuchte Auflagen bringen bei einer akuten Infektion Linderung. Besonders wirksam sind sie mit Zusätzen von Eichenrinde, Kamille oder Schafgarbe. · Wenn Sie täglich zwei bis drei Tassen Salbeitee trinken, lindert das den Juckreiz. · Vorbeugend können Sie Fertigpräparate aus rotem Sonnenhut einnehmen. Allerdings dürfen Sie eine solche Kur nicht länger als acht Wochen durchführen, da sich sonst die Anfälligkeit erhöht. · Die Stärkung der Immunabwehr, autogenes Training, Yoga und andere Entspannungsübungen sowie ein Schutz vor starker Sonneneinstrahlung sind die wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen. |
Hühneraugen sind oft schmerzhafte Verhornungen an den Zehen, die durch zu enge Schuhe entstehen. Versuchen Sie niemals, Hühneraugen mit scharfen Gegenständen zu entfernen, da sich sonst Entzündungen bilden können Mögliche Maßnahmen: · Legen Sie eine Zitronenscheibe auf das Hühnerauge und umwickeln Sie es locker. Sie können diesen Wickel mehrere Nächte wiederholen, bis sich das Hühnerauge auflöst. · Legen Sie Zwiebelscheiben in Essig ein. Legen Sie über Nacht eine Scheibe auf das Hühnerauge und wickeln Sie es in einen Mullverband. Wiederholen Sie diesen Wickel, bis das Hühnerauge sich problemlos entfernen lässt. · Zerdrücken Sie einige Hauswurzblätter und träufeln Sie den Saft auf das Hühnerauge. Legen Sie ein Hauswurzblatt darüber, wickeln Sie das Ganze mit einem Mullverband ein und lassen Sie es über Nacht einwirken. So lange wiederholen, bis sich das Hühnerauge aufgelöst hat. |
Rote Hautflecken mit weißen Schuppen, meist an Knie, Ellenbogen, Stirn und Kopfhaut, verdickte Fingernägel und auch Gelenkbeschwerden sind die Symptome einer Schuppenflechte. Mögliche Maßnahmen:
Heiltee-Zubereitung:
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Bei einer starken Rötung, brennenden Schmerzen und schlimmstenfalls Brandblasen an den Hautpartien, die der Sonne ausgesetzt waren, handelt es sich um einen Sonnenbrand. Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, sollten Sie beachten, dass die Sonne zwischen 11 und 14 Uhr sowie am Meer und im Gebirge besonders stark ist.
Maßnahmen gegen Sonnenbrand:
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Ist die Haut gerötet und treten Schwellungen auf, handelt es sich um eine Verbrennung ersten Grades. Bei zusätzlicher Blasenbildung liegt eine Verbrennung zweiten Grades vor. Um eine Verbrennung dritten Grades handelt es sich, wenn die Hautoberfläche weißlich und ledrig ist und die darunterliegenden Hautschichten ebenfalls geschädigt sind. Maßnahmen:
Heiltee-Zubereitung:
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Warzen werden durch Viren verursacht, die zu Hautwucherungen mit verhornter Oberfläche führen. Warzen können ansteckend sein und sich vermehren. Kratzen Sie daher nicht an ihnen herum. Maßnahmen:
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| Zeckenbisse rufen eine Schwellung, Rötung und Juckreiz an der Bissstelle hervor. Allerdings kann ein Zeckenbiss auch unbemerkt bleiben. Ein Zeckenbiss ist deshalb so gefährlich, weil er vor allen Dingen zwei schwere Krankheiten übertragen kann, und zwar die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sowie eine bestimmte Form der Borreliose. Die Meningoenzephalitis-Viren rufen nach einigen Wochen grippeähnliche Symptome mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen hervor. In schlimmeren Fällen können Nackenschmerzen und Lähmungserscheinugen hinzukommen, die auf eine Hirnhautentzündung hindeuten. Die Borreliose-Viren führen nach einigen Wochen zu Kopf- und Gelenkschmerzen sowie Abgeschlagenheit. Zusätzlich können in schlimmeren Fällen Herzbeschwerden oder Lähmungen bestimmter Nerven hinzukommen. Gehen Sie umgehend zum Arzt, wenn bei Ihnen die beschriebenen Symptome auftreten. Gegen FSME gibt es einen wirksamen Impfschutz, der vor allem dann zu empfehlen ist, wenn Sie in einem betroffenen FSME-Gebiet leben. Gegen Borreliose gibt es keinen Impfschutz. Hat sich eine Zecke festgebissen, können Sie versuchen sie mit vorsichten Drehbewegungen oder mithilfe einer Zeckenzange oder einer desinfizierten Stecknadel zu entfernen. Ist ein schwarzer Punkt zurückgeblieben, der Kopf der Zecke, sollte ein Arzt ihn entfernen. Die Zecke sollte beim Entfernen nicht zerdrückt werden, da sonst zusätzliche Krankheiterreger in Ihren Körper gelangen können. Früher wurde Öl zur Entfernung der Zecke empfohlen. Sie sollten jedoch darauf verzichten, da die Zecke durch das Öl vermehrt Krankheiterreger ausscheidet. |
